Sittande kvinna med knäna uppdragna(Sitzende Frau mit hochgezogenem Knie)Egon Schiele |
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1917 · Kohle, Aquarell, Gouache
· TavelD: 24596
Ein stiller, fast intimer Moment: Eine junge Frau sitzt mit angezogenem Knie, den Kopf seitlich auf den verschränkten Armen ruhend, und blickt den Betrachter direkt an. Egon Schiele hat diese Szene 1917 in Kohle, Aquarell und Gouache festgehalten, mit jener charakteristischen Verbindung aus zeichnerischer Schärfe und zurückgenommener Farbigkeit, die sein Spätwerk prägt. Das grüne Oberteil und die dunklen Strümpfe setzen kräftige Farbakzente gegen den hellen, fast leeren Grund, während das rotbraune, lockige Haar den oberen Bildbereich warm rahmt.
Die Linienführung ist nervös und zugleich sicher. Schiele arbeitet mit schnellen, verdichteten Strichen in den bekleideten Partien und lässt die Haut dagegen offen, beinahe unberührt. Rötliche Tupfer auf den Armen und im Gesicht deuten Wärme und Lebendigkeit an, ohne die Haut flächig auszumalen. Dieser Kontrast zwischen dicht beschriebenen Stoffzonen und der Leere des Papiers verleiht dem Blatt eine besondere Spannung. Die Hände greifen ineinander, die Finger sind in Schieles typischer Art leicht überlängt und zugleich präzise beobachtet. Kompositorisch nutzt Schiele das Hochformat, um die Figur diagonal ins Bild zu setzen. Das angewinkelte Bein bildet mit dem geneigten Oberkörper eine Dreiecksform, die zugleich Geschlossenheit und Verletzlichkeit ausstrahlt. Der Blick der Frau, ruhig und direkt, gibt dem Bild eine psychologische Tiefe, die über die reine Figurenstudie hinausgeht. Es ist ein Werk, das Schieles Fähigkeit zeigt, mit wenigen Mitteln eine ganze emotionale Welt zu öffnen, ohne in Sentimentalität zu verfallen.
Our recommendation:
Dieses Blatt lebt vom Zusammenspiel zarter Hauttöne, kräftiger Farbakzente und der sichtbaren Papieroberfläche. Auf Aquarellkarton Munch (grob) kommt genau diese Qualität zur Geltung: Die handgeschöpft wirkende Struktur unterstreicht den zeichnerischen Charakter, während die matte Oberfläche die feinen Kohlelinien und Aquarelllasuren naturgetreu wiedergibt. Alternativ empfiehlt sich Fotopapier matt, das mit seiner feinen Textur und dem naturweißen Ton jedes Detail der Linienführung bewahrt und hinter Glas reflexfrei präsentiert werden kann. Ein schlichter, schmaler Holzrahmen in Natur oder warmem Grau mit hellem Passepartout gibt dem Werk den nötigen Atemraum. Museumsglas schützt die feinen Nuancen und verhindert störende Reflexionen. Wer den textilen Charakter eines Originals bevorzugt, kann auch Leinwand matt mit grober Struktur in Betracht ziehen, die den warmen Grundton des Papiers aufnimmt. |
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5/5 · Visa Recensioner (43)
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Wolfgang S.
Jag har redan köpt den här bilden från en känd konkurrent till er. Kvaliteten var dock en katastrof och telefonservicen ännu sämre.
Jag är dock mycket nöjd med er kvalitet. Dessutom är telefonsupporten mycket, mycket vänlig och hjälpsam.
(Maskinöversättning) Originalkommentar: Ich habe dieses Bild bereits bei einem bekannten Mitbewerber von euch gekauft. Jedoch war die Qualität eine Katastrophe und der telefonische Service noch viel schlimmer. Mit eurer Qualität bin ich jedoch sehr zufrieden. Auch der telefonische Support ist wirklich, wirklich freundlich und hilfsbereit. |